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Die Magie steckt in der Wirkung der Symbole und der Symbolkraft.

Eine der für mich wunderschönsten und gleichzeitig magischsten Geschichte im Jahreskreis war die Legende von den Heiligen drei Königen, die durch einen hellen Stern aus dem Morgenland nach Bethlehem geführt wurden.

„Und wisst ihr was“ fügte meine Großmutter hinzu. „Caspar, Melchior und Balthasar waren keine richtigen Könige…! Es waren Magier oder Sterndeuter – die drei Weisen aus dem Morgenland…“

Bis heute sind die Geschichten meiner Kindheit in mir lebendig. Lassen Bilder entstehen und Gedanken wach werden…

Warum sind bestimmte Erinnerungen so kraftvoll und andere verblassen?

Die Magie steckt in der Wirkung der Symbole und der Symbolkraft. Das Besondere aller Symbole sehe ich darin, dass sie immer direkt auf das Unbewusste wirken, völlig unabhängig vom Bewusstsein, es kommuniziert direkt, ohne jeden Umweg, mit dem Unbewussten.

Heute ist der Tag der Heiligen drei Könige und bei uns ein Feiertag. Sternsinger ziehen nicht von Haus zu Haus, das Haus zu segnen – doch ein langer Winter Spaziergang lud zum philosophieren über Symboliken und die Wirkkraft von Geschichten und Legenden ein…

Ich lade Euch ein, mit dieser Betrachtungsweise ein neues Fenster zu öffnen, sich diesen Feiertag einmal von einer ganz anderen Seite zu nähern.

Unsere Seele und unsere unbewussten Kräfte lenken weit mehr unser Leben, als wir vermuten.

In den letzten Jahren entwickelten sich tausende von Coaching – Modulen, Techniken und Methoden, um Menschen zu inspirieren, sich dem Leben durch eine positive Haltung zu verschreiben, die eignen Ressourcen zu visualisieren und zu manifestieren, seine Berufungen zu leben und Ziele zu erreichen.

Oft fühlen wir, dass es ok ist, diese Techniken zu können und die Methoden anzuwenden. Man kopiert positiv zu denken. Man versucht umzusetzen, was man gelernt hat… Zeitweise erlebt man das Gefühl, dass etwas, trotz der tollen Techniken und Methoden (noch) nicht stimmig ist. Es will sich keine Harmonie mit unserem Herzen einstellen.

Warum? Die Antwort liegt in uns selbst. Die Antwort liegt in dem Prozess, den Dialog mit unserer Seele zu eröffnen. Unsere Seele spricht in Bildern (Symbolen) zu uns, in Träumen oder in der Erfahrung der Meditation, in der Begegnung mit Menschen, in der Liebe.

Symbole sprechen uns im innersten Kern an und vermitteln zwischen den Urbildern in unserem Inneren und der bewussten Wahrnehmung unseres Verstandes.

Ausgehend vom griechischen Wort sýmbolon für „zusammenfügen“ liegt die Bedeutung von Symbolen darin, dass wir wieder eine direkte Verbindung mit dem Urerlebnis herstellen und den Menschen an den Sinn dieses Erlebens erinnern.

Zu dieser schöpferischen Tätigkeit des Be-Sinnens und der Sinnfindung begeben wir uns mit der Reise zu den Symbolkräften der 3 Weisen aus dem Morgenland…

Für was steht die Zahl „3“? Haben die Namen der Weisen aus dem Morgenland eine Symbolkraft? Was bedeuten die Geschenke?

Es handelt sich nicht um Zahlen, Personen, Namen oder Dinge, sondern um Kräfte, die sich in den Personen der drei Weisen aus dem Morgenland abbilden. Jeder von uns wird mit diesen Symbolen anders in den Dialog mit seiner Seele gehen.
Im Symbol ist das „Eigentliche, das Gemeinte“ energetisch und unmittelbar anwesend.
Die magische Zahl „3“

Die „3“ symbolisiert das Dreieck, die Vereinigung der positiven Kräfte von Körper, Geist und Seele – die drei Königreiche unseres Seins. Die Zahl „3“ steht für die schöpferische Kraft, die „Drei-Einigkeit“ und verkörpert das Erschaffene.
Wo steht Deine schöpferische Kraft? Wie lebendig wirken Deine Königreiche „Körper, Geist und Seele“?

Die Namen – „Nomen est omen“

Caspar ist das persische Wort für Schatzmeister.
Melchior kommt aus dem Hebräischen und bedeutet „König des Lichts“.

Balthasar ist ein Vorname mit babylonisch-hebräischen Ursprung. Er bedeutet „Baal/ Gott schütze sein Leben“

C ist ein Halbkreis, der von oben über einen Bogen nach unten gezeichnet wird. Die Energie wird in einem Bogen vom Himmel zur Erde geholt. Das C ist nach rechts geöffnet, um die Kräfte der Verbundenheit, des zentriert Seins und der Öffnung in die Welt zu bringen…

M steht für die Mitte, Ganzheit und Kraft, für die Wurzel und die Mutter. M symbolisiert Wärme, Wohlbefinden und Genuss….

B bedeutet Festigkeit, Aufrichtigkeit und Verbunden sein mit Himmel und Erde… Zum B gehören auch zwei Rundungen, die das Unbewusste als Busen wahrnimmt. Mit „B“ hat alles Bestand weil es stellvertretend für den mütterlichen Busen für die Basis und Fülle steht.

Was ist Dein Schatzmeister? Wo ist Dein Licht königlich?
Welches Kräfte für 2017 entnimmst du den Symbolen C+M+B?

Ähnlich symbolträchtig wie die Namen und Buchstaben der drei Weisen aus dem Morgenland sind auch die Geschenke, die sie dem Jesuskind mitbringen: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Es geht um viel mehr als um eine königliche Ehrung durch Gold, Weihrauch und Myrrhe als rituelle Tradition. In diesen Geschenken verbirgt sich uraltes Heilwissen aus unterschiedlichen Kulturen.

Wir benötigen auf unserem Weg immer wieder die Kräfte der Integration, der Heilung und Verwandlung.

Weihrauch ist uraltes Räucherwerk, Opfergabe und Heilmittel. Es ist ein Symbol für den feinstofflichen Körper oder die Seele.

Myrrhe ist uraltes Rauchopfer, Parfüm und ein wichtiges Heilmittel. Symbolisch steht es zu einem für eine heilende Wirkung, zum anderen stellt es aber auch die Verbindung zum Tod – zu den Prozessen des Loslassens / Seinlassens – her.

Gold ist das vielleicht wichtigste Heilmittel früherer Zeiten – es fördert die motorischen Fähigkeiten, schärft die Sinne, hebt die Stimmung, steigert die Leistungsfähigkeit und Kreativität, stärkt das Immunsystem, ist ein wirkungsvoller Radikalfänger und entgiftet und reinigt Körper, Geist und Seele. Durch seinen warmen Glanz wurde es zum Symbol für die Sonne, das Licht, für Beständigkeit und Weisheit…

Als König Herodes erfährt, dass mit dem Christuskind ein Rivale geboren wurde, befiehlt er den Kindermord zu Bethlehem. Das war die Stelle der Geschichte, die ich als Kind immer sehr furchtbar und unvorstellbar fand.

Mit den Jahren lernte ich, dass auch diese Kräfte, die in der Symbolik des König Herodes verdeutlicht werden, in unserer Seele leben. Und zwar an den Punkten, wo wir das, was gelingen will, kurzerhand „töten“, weil uns mitunter der Mut fehlt und wir nicht zu dem stehen, wer wir sind und wofür wir stehen.

Es gilt jedoch, unsere weniger aufbauenden Lebenskräfte in eine kraftvolle Energie zu wandeln, nach den Sternen zu greifen und das Unmögliche möglich zu machen.

In diesem Sinn wünsche ich Dir am Ende der Rauhnächte, dass Du 2017 Deinem Stern folgst, den Ruf Deiner Seele vertraust und es Dir erlaubst, dass Dein „neugeborenes Kind“ – Projekt, Unternehmen, Berufung – etwas wahrhaft Wesentliches zum friedvollen und lebendigen Sein vieler Menschen beiträgt.

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